Outland.fm bleibt!
Liebe Besucher, was für ein Wochenende! Die Wahl des Bundespräsidenten, das Bundesliga Finale und der ganze Aufruhr rund um wow-szene.de und Outland.fm. Nach dem gestern angekündigten Kriegsrat des heutigen Tages können wir mit Freude eines jedenfalls verkünden:
Outland.fm wird weiter senden!
Trotz Stevinhos Worte der vorherigen Tage und der Diffamierung von Moderatoren wie Mystix und Raspody haben sich die Wogen endlich wieder geglättet. Zu groß ist die Community rund um das Webradio und zu sehr hängen die Leute an ihren Moderatoren und Sendungen – ein solches Projekt stampft man nicht einfach ein, da waren sich die meisten einig. Trotzdem herrschte natürlich eine gewisse Anspannung, die man nun aber ruhigen Gewissens gegen passende Sommerstimmung tauschen darf.
Übigens: Mystix und Raspody bleiben uns natürlich ebenfalls erhalten!
Alles weitere könnt ihr in diesem IRC-Log nachlesen, den wir per eMail erhalten haben.
Wir wollen abschließend noch eine persönliche Bilanz ziehen und auf das Wochenende aus unserer Perspektive zurückblicken. Innerhalb der wenigen Tage, die dieser Blog online ist, haben wir eine unheimliche Resonanz bekommen. 127 eMails sind zum Thema “Freie Szene” bis jetzt bei uns eingegangen, darunter Schreiben von alten Community Hasen, Mitarbeitern verschiedener Web- / Fansites und Blogs sowie allerlei Material, was sich über die letzten Monate oder gar Jahre angesammelt hat – darunter IRC-Logs, Beiträge aus internen Foren und sogar Daten zu einem Benutzeraccount, den wir nicht näher spezifizieren wollen. Allerdings war der Sinn dieses Blogs nie interne Informationen aller Art aufzustöbern und an die Öffentlichkeit zu bringen, was alleine aus moralischer Sicht schon nicht vertretbar wäre.
Wir haben viel Staub aufgewirbelt, aber uns ist auch eines klar geworden: ein Blog in dieser Form ist extrem zeitaufwändig und selbst mit mehreren Leuten und verteilten Aufgaben eine Menge Arbeit. Aus diesem Grund werden wir den heutigen Tag als persönlichen Höhepunkt werten und uns leider auch von euch verabschieden. Trotzdem möchten wir uns bei allen Lesern herzlich bedanken. Vielleicht konnten wir euch ja zeigen, dass man nicht immer mit wüsten Beschimpfungen und “Gossensprache” akute Missstände anprangern muss, auch wenn euer Gegenüber lieber mit Ignoranz oder gar Beleidungen zu Werke geht. Wenn ihr ein euch wichtiges Anliegen habt, dann bringt es in sachlicher Form und trotzdem energisch zur Sprache und man wird euch nicht ignorieren können.
Danke!